Ruth Sofia Dirkes
Traumatherapie IoPT
Psychotherapie (HPG)
Herzlich willkommen ...
Wie auch immer Ihre Lebensgeschichte aussieht, was Sie einschränkt, belastet, blockiert & behindert oder worunter Sie leiden - Sie können jederzeit neu entscheiden, ob Sie so weiter gehen wollen. Oder Sie entscheiden, ein Mensch mit mehr Lebenskraft, Resilienz, Lebensfreude und einer gesunden Identität zu werden.
Das Leben ist eine Herausforderung, eine Lern-Erfahrung, eine Heldenreise.
Unsere aktuellen Symptome und Probleme sind ja ursächlich verwurzelt in schweren, traumatischen Erfahrungen in der frühesten Kindheit, also in unserer Biografie. Um diese Verletzungen, also Traumata zu überleben, mussten wir schon früh Überlebensstrategien entwickeln, die uns damals das Leben retteten, im Heute aber durch ihre Dysfunktionalität ein Hindernis sind bei einem erfüllten, gesunden Leben. Entwicklungstraumata zeichnen sich aus durch fehlende stabile und sichere Bindungen, die uns schützend versorgten.
"Die Erfahrung, in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, stillt die Sehnsucht, uns durch und durch lebendig zu fühlen." (Laurence Heller: Entwicklungstrauma heilen.)
Der Fokus meiner therapeutischen Arbeit liegt auf der Wiederherstellung oder Neugestaltung von Kontakt und dem Aufspüren der Blockierungen & Abspaltungen, die lebendigen Kontakt zu uns und Beziehungen zu anderen unbewußt verhindern.
Vorrangig arbeote ich mit der IoPT von Prof. Franz Ruppert und integriere zunehmend Elemente der NARM-Therapie (NeuroAffective Relational Model) , dem Neuroaffektiven Beziehungsmodell von Laurence Heller.
Sehr gern unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg zu einem befreiten, gesunden, lebendigen Ich-Selbst, dass weiß, dass alle Bedürfnisse sein dürfen.
Ich freue mich auf Sie ...
Etwas zu wagen bedeutet, vorübergehend den festen Halt zu verlieren. Nichts zu wagen bedeutet, sich selbst zu verlieren. Soeren Kierkegaard
Psychotrauma-Theorie der IoPT
Mut steht am Anfang unseres Handelns und Glück am Ende.
Demokrit (459-370 v.Chr.)
Im gemeinsamen therapeutischen Entwicklungs-Prozeß begegnen wir sukzessive und abwechselnd den verschiedenen Anteilen und Blockierungen in uns, die die IoPT unterscheidet in Trauma-Anteile, Überlebensanteile und gesunde Anteile.
Mit Trauma ist hier das Entwicklungstrauma in früher Kindheit oder sogar noch davor gemeint. Trauma-Anteile zeigen sich als Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst und Schmerz, die in der ursprünglichen Situation nicht zu bewältigen waren und daher abgespalten werden mussten. Wir erleben sie in Wutausbrüchen, Weinkrämpfen, Scham- und Schuldgefühlen, Panikattacken, ebenso wie in vielen körperlichern Krankheiten und Symptomen. Eine Psyche, die traumatisiert ist, verliert die Fähigkeit, zwischen gestern und heute zu unterscheiden. Es heißt daher, Trauma ist immer jetzt !! Wir leben daher heute sowohl mit unseren Bewältigungsstrategien als auch mit den noch immer vorhandenen, oft entsetzlichen Schmerzen.
Wenn wir diesen Stress, der durch all das permanent aktiv ist, nicht verarbeiten konnten, nicht verarbeitet haben, wird dieser immer wieder reaktiviert, getriggert durch aktuelleThemen, die die alten Emotionen wecken. Wir fühlen uns wieder hilflos und ausgeliefert und sind unfähig, adäquat zu handeln.
Eine traumatisierte Psyche ist nicht in der Lage, alten & aktuellen Stress zu verarbeiten und sich selbst zu regulieren. Auf diese ganz frühen Traumata konnten wir nicht durch Flucht oder Handeln reagieren oder das Geschehen stoppen. Es strömten alle Verletzungen und Mangelerfahrungen ungefiltert in uns hinein und wir konnten nur durch Erstarren oder alle-Gefühle-abstellen re-agieren. Diese Erfahrungen haben die Entwicklung unseres Nervensystems, unseres Stress-Hormon-Systems und Immunsystems maßgeblich beeinflusst - und daraus erwuchs unser Blick auf die Welt und die Menschen ...
Unsere Überlebensanteile, die wir zum Überleben erschufen in den gefahrvollen Situationen und die Abspaltung von den unaushaltbar schmerzhaften Gefühlen, haben uns das Leben gerettet. Aber was damals lebensnot-wendig war, ist im Heute nicht mehr brauchbar und verhindern ein lebendiges Da-Sein. Unsere Überlebensstrategien "wissen" nicht, dass die Gefahr oder Bedrohung real vorbei ist. Daher unternehmen sie alles, um die Traumata, d.h. die schmerzhaften Gefühle zu den Erfahrungen weiter im Unbewußten zu lassen. Das geht mit Verdrängung, kontrollierendem Verhalten, Verleugnung, Sucht, stellvertretender Unterdrückung anderer, sich Illusionen machen, Krankheiten, etc. ...
Wir sind ausgestattet mit einem starken Überlebenswillen, dem wir sogar unser Wohlbefinden unterordnen. Daher spalten die schmerzhalten Gefühle weiter ab. Wir bleiben gespalten und in der Vergangenheit stecken, auch wenn die Gefahr längst vorüber ist.
Wir Menschen haben trotz und neben den traumabedingten Abspaltungen ebenso gesunde Anteile - sowohl in unserem Körper als auch in unserer psychischen Struktur. Wir haben einen unangetasteten Ich-Kern, der einen Willen, eine Sehnsucht nach Wahrheit und Wirklichkeit enthält. Wir wünschen uns gesunde Beziehungen, Authentizität, Autonomie, Vertrauen in das Leben. Wir haben Selbst-Bewußtsein und vieles mehr. Wir haben resiliente Ressourcen in bestimmten Bereichen - und haben überlebt. Und somit können wir auch lernen, mit Hilfe unserer "gesunden Anteile" unsere gefühlt unaushaltbaren Schmerzen wieder zu uns nehmen, integrieren. Wir können unsere dysfunktionalen inneren Konflikte auflösen und innerlich bewußter werden mit uns selbst.
Um diese Spaltungen , Blockierungen und Konflikte aufrecht zu erhalten, braucht unser Körper viel Energie. Oft steht daher für die notwendigen Stoffwechselprozesse im Körper nicht genug zur Verfügung, was unser System überfordert. Und so folgen dann meist körperliche und psychische Traumafolgestörungen, die uns weiter schwächen ...
Es gibt einen Weg aus diesem Teufelskreis - Selbstbegegnung ist in jedem Lebensalter lohnenswert.
Wenn sich die Fesseln des Traumas zu lösen beginnen, finden wir bereitwillig zu den entfremdeten Teilen unseres Selbst zurück. Gabor Maté
Trauma-Psychotherapie mit der Anliegenmethode
Im Einzelsetting können wir gemeinsam ein Anliegen erarbeiten und in einem Satz gestalten. Oder Sie bringen Ihr Anliegen in die Sitzung mit ... Mit 3 Begriffen daraus, die durch Platzhalter vertreten werden, gehen wir fühlend in Kontakt.
So nähern wir uns den verborgenen Anteilen und eingekapselten Verletzungen, werden uns schrittweise unserer Überlebensstrategien bewußt und erlösen sie aus dem Unbewußten.
In der Gruppe wird mit ResonanzgeberInnen / StellvertreterInnen gearbeitet..
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie mit Märchen-Weisheit
Märchen sind getragen von der Hoffnung auf Veränderung und die Wandelbarkeit des Lebens, aber auch von der Einsicht, dass genügend Kräfte vorhanden sind, um schwere Situationen zum Besseren zu wenden.
Krisenberatung und -Begleitung
Die Verarbeitung von Lebenskrisen, ausgelöst durch unterschiedliche Lebenserfahrungen und Ereignisse, auch durch Lebensübergänge oder schwere Krankheiten, braucht einfühlsame und kompetente Begleitung ...
Trauerbegleitung
Trauern braucht ...
Zeit • Raum • Rat • Erinnerung
Die wichtigste Fähigkeit, seelische Heilungsprozesse in Gang zu setzen ist: Trauer ermöglichen.
Wolfgang Schmidtbauer